SV Edelweiß Arnstedt e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Verbandsliga, 12.ST (2011/2012)

Romonta Amsdorf   SV Edelweiß Arnstedt
Romonta Amsdorf 1 : 2 SV Edelweiß Arnstedt
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Verbandsliga   ::   12.ST   ::   19.11.2011 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Tobias Cramer, Sebastian Schmidt

Assists

Henrik Bettels

Zuschauer

110

Torfolge

1:0 (44.min) - Romonta Amsdorf per Elfmeter
1:1 (59.min) - Sebastian Schmidt (Henrik Bettels)
1:2 (80.min) - Tobias Cramer per Elfmeter

Spielbericht

Zumindest optisch war das Derby der Verbandsliga Fußball zwischen dem 1. FC Romonta Amsdorf und Edelweiß Arnstedt ein klare Sache. Rechnerisch ging es beim 2:1 für die Gäste weitaus knapper zu. Doch das mussten sich die Edelweißen selbst auf ihre Fahnen schreiben, versiebten sie doch Chancen zuhauf. Amsdorf indes kam nur durch wenige Standards zu Chancen und einen Strafstoß zur Führung. Markus Darmochwal soll Rene Pelz, der sein erstes Spiel über 90 Minuten absolvierte gefoult haben. Robin Scheibe versenkte den Strafstoß drei Minuten vor der Pause. Nicht alle wollten wie Schiedsrichter Hubert-Joachim Frenck (Wolfen) ein Foul gesehen haben. Aber es war wohl eins. Umstrittener der zweite Strafstoß zehn Minuten vor Ultimo, als sich die Laufwege von Amsdorfs Piotr Hernacki und Kevin Gebhardt kreuzten. Hier verwandelte Tobias Cramer zum Arnstedter Siegtreffer, wobei Robert Höllriegel noch mit den Fingerspitzen am Ball war.

Genug Diskussionsstoff also in einem Spiel, in welchem die Emotionen hoch, aber nicht überkochten. Dass die Amsdorfer mit der knappen Niederlage gut bedient waren, ist unstrittig. Sie verdanken dies ihrem Keeper Höllriegel, sowie den Arnstedtern, welche bereits in der 10. Minute durch Stefan Horlbog in Führung hätten gehen müssen. Doch Hernacki rettete im letzten Moment auf der Linie. "Am Ende haben wir aufgrund der Chancen aber verdient gewonnen", so Trainer Mark Jonekeit. Während sein Amsdorfer Kollege Ronald Wendler analysierte: "Bei uns geht nach vorne im Moment gar nichts."

Was aber nicht verwunderlich sei bei der Personalsituation. Da ist momentan wenig Besserung in Sicht, weil sich zum Beispiel Sven Richter und Michael Jahn mit Verletzungen über 90 Minuten quälten. "Aber gekämpft haben alle", sprach Co-Trainer Matthias Michler den Amsdorfern das Bemühen nicht ab. Nur reicht das im Moment eben nicht gegen Mannschaften, die über die besseren Individualisten verfügen und, welche, wie bei Edelweiß, dann auch noch so gut harmonieren, obwohl auch dort die Decke momentan relativ dünn ist.

So sahen die 110 Zuschauer Chancen von Sebastian Schmidt (18.), Enrico Mania (26.), Norman Aust (32.), erneut Mania (48.), Bastian Thiel (51.), einen Kopfball Schmidts an den Pfosten (63.) sowie die Gelegenheit Thiels, welche Höllriegel im großen Stil zunichte machte (64.). Zudem soll Henrik Bettels bei seinem Treffer im Abseits gestanden haben. Oder war es Vorlagengeber Christian Streit?Mithin hatte Schmidt in der 59. Minute zum 1:1 getroffen, nachdem Christian Liegmann und Bettels auf der rechten Seite die Vorarbeit geleistet hatten. Amsdorf hatte aus dem Spiel heraus eigentlich nur eine echte Chance in der 22. Minute. Sirko Czarnetzki hatte auf links Matthias Fengler bedient, aber Arnstedts Torhüter Marius Kansy verkürzte im Herauslaufen geschickt den Winkel. Gefällig zu spielen finden die Amsdorfer eigentlich erst nach dem 1:2 an.Doch da konnten sie Arnstedts Abwehr auch nicht mehr aushebeln. Patrik Schlegel verbuchte mit einem Schuss von halb rechts die letzte Chance. Kansy hatte zwar Mühe, bekam das Leder aber im zweiten Versuch zu fassen (85.).


Quelle: MZ