SV Edelweiß Arnstedt e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Verbandsliga, 30.ST (2011/2012)

SV Edelweiß Arnstedt   1.FC Lok Stendal
SV Edelweiß Arnstedt 2 : 1 1.FC Lok Stendal
(0 : 0)
1.Mannschaft   ::   Verbandsliga   ::   30.ST   ::   16.06.2012 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Peter Freund, Thomas Heißler

Assists

Tobias Cramer, Enrico Mania

Gelbe Karten

Enrico Mania

Zuschauer

130

Torfolge

0:1 (64.min) - 1.FC Lok Stendal
1:1 (81.min) - Peter Freund per Kopfball (Tobias Cramer)
2:1 (89.min) - Thomas Heißler (Enrico Mania)

Spielbericht

Mit einem Wechselbad der Gefühle endete die Verbandsligasaison für Arnstedts Anhänger im letzten Heimspiel gegen den 1.FC Lok Stendal. Trotz mäßiger Leistung siegten die Schützlinge von Trainer Mark Jonekeit gegen die Altmärker mit 2:1 und feierten somit ihren zwölften Saisonsieg, welcher in der Endabrechnung den siebten Platz bescherte.

Die Gastgeber begannen am Arnstedter Anger couragiert und bereits in der fünften Minute setzte Cramer in seinem letzten Spiel für die Edelweißen ein erstes Achtungszeichen, scheiterte jedoch an Torwartoldie Tomaschewski. Auch einen Schuss von Mania parierte der Keeper und nach klasse Vorarbeit von Kapitän Großmann flog die folgende Eingabe von Thiel brandgefährlich durch den Stendaler Strafraum. Dann fasste sich erneut Mania ein Herz, aber auch bei seinem Solo aus der eigenen Hälfte blieb der Keeper Sieger. Dennoch: Vieles der Hausherren blieb blieb Stückwerk. Die Gäste witterten ihre Chance und kamen durch ihren auffälligsten Offensivakteur Meinhardt zu ersten Möglichkeiten. In Kansy, auch er bestritt seine letzte Partie im Trikot der Edelweißen, besaß der Gastgeber jedoch eine sichere Stütze zwischen den Pfosten. So auch in der 42. Minute, als Selo nach einem Durcheinander im Arnstedter Strafraum an die Kugel kam, Kansy aber klären konnte.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten zunächst die Gäste die Szenerie. Erneut war es Meinhardt, welcher in der 50. Minute mit einem Schlenzer von der Strafraum- grenze nur das Lattenkreuz traf. Die Hausherren kamen nur sporadisch zum Zug. Viel zu pomadig wurden die Angriffe vorgetragen und alle hoch in den Strafraum geschlagenen Bälle wurden von den groß gewachsenen Abwehrspielern der Gäste entschärft. Lediglich Bettels kam in der 57. Minute urplötzlich frei zum Schuss, aber auch hier blieb Tomaschewski Sieger. Fast folgerichtig gingen die Gäste nach 64. Minuten in Führung. Vorausgegangen war ein Blackout der Arnstedter Defensive und Nutznießer war Gebauer. Selo und Meinhardt besaßen die Möglichkeit, diese Partie endgültig zu entscheiden, fanden aber in Kansy ihren Meister. Die vom Trainerteam vorgenommenen Wechsel sollten das Arnstedter Angriffsspiel dann aber nochmals beleben und dem Spiel die Wende geben. Vor allem Heißler und Sebastian Schmidt machten jetzt mächtig Dampf. Den Ausgleich für die Edelweißen besorgte aber einer der Zuverlässigsten der gesamten Saison. Nach Freistoß von Cramer traf Peter Freund mit fulminantem Kopfball zum 1:1 in der 80. Minute. Jetzt ging nochmals ein Ruck durch die Mannschaft und es wurde so gespielt und gefightet wie man es eigentlich von Beginn an erwartet hatte. Und es gab Chancen im Minutentakt. Nur 60 Sekunden nach dem Ausgleich servierte Mania per Kopf Sebastian Schmidt das Leder. Dieser traf aus allerdings auch spitzem Winkel nur den Pfosten. 85. Minute klasse Zuspiel von Heißler - erneut Schmidt knapp übers Tor. Die Entscheidung in der 88. Minute. Der schönste Spielzug der Partie führte zum 2:1. Klasse Kombination, eingeleitet von Heißler und über Mania kam der Ball zurück zum Arnstedter Routinier, welcher zum 2:1 einnetzte. "Wir wollten den Fans eigentlich noch einmal ein besseres Spiel vor heimischer Kulisse abliefern. Aber nach einer sich wie Kaugummi hinziehenden Saison war vielleicht auch schon etwas der Dampf raus. Trotzdem können wir mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein". So das erste Fazit von Arnstedts Trainer Mark Jonekeit.