SV Edelweiß Arnstedt e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Verbandsliga, 26.ST (2012/2013)

Romonta Amsdorf   SV Edelweiß Arnstedt
Romonta Amsdorf 2 : 1 SV Edelweiß Arnstedt
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Verbandsliga   ::   26.ST   ::   11.05.2013 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Henrik Bettels

Zuschauer

122

Torfolge

1:0 (21.min) - Romonta Amsdorf
1:1 (81.min) - Romonta Amsdorf (Eigentor)
2:1 (84.min) - Romonta Amsdorf

Edelweißen verlieren gegen Amsdorf

In der Fußball-Verbandsliga hat der 1. FC Romonta Amsdorf am Sonnabend das Derby gegen Edelweiß Arnstedt mit 2:1 für sich entschieden. Die Gastgeber waren nach 23. Minuten durch Schlegel in Führung gegangen. Rechtsaußen Gründler hatte einen langen Pass aus der Abwehr gerade noch an der Eckfahne erreicht und den Balll in hohem Bogen vor den Kasten der Arnstedter geschlagen. Romonta-Angreifer Binsker stieg dort neben dem Arnstedter Keeper Kurth hoch, der das Leder dadurch dem Torschützen vor die Füße faustete. Der zog einfach aus etwa zwölf Metern ab und traf ins rechte untere Eck des Kastens. Der Treffer kam ein wenig wie aus heiterem Himmel, denn eigentlich waren die Gäste in der ersten Halbzeit spielerisch besser. Und sie hatten auch die klareren Chancen, doch Mania vergab zwei gute Möglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel machten die Amsdorfer mehr Druck und erspielten sich ein Übergewicht an Chancen. Doch Schlegel scheiterte zweimal aus aussichtsreicher Position. Romonta verpasste es in dieser Phase, "den Sack zuzubinden", wie der neue Trainer Matthaius Michler nach der Partie bemängelte. So erzielte der Gegner in der 81. Minute den dann in der Luft liegenden Ausgleich, wenngleich er glücklich zustande kam. Eine Flanke von Mania von der rechten Seite köpfte der Amsdorfer Verteidiger Jahn ins eigene Tor.

Doch die Platzherren gaben nicht auf und bewiesen Kampfgeist. Das Aufbäumen wurde drei Minuten später belohnt, als der von Eberhardt mustergültig freigespielte Gründler der Ball aus etwa elf Meter Entfernung von halbrechts mit dem Außenrist ins kurze obere Eck schlug.

Während Amsdorfs Coach Matthias Michler mit dem kämpferischen Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war, wirkte Mark Jonekeit, der Trainer der Edelweißen, wegen der ausgelassenen Chancen angefressen. Er haderte auch mit dem Schiedsrichtergespann, denn aus seiner Sicht war der Führungstreffer der Amsdorfer irregulär. Der Ball sei bei der Flanken schon im Aus gewesen und außerdem sei der Torwart im Fünf-Meter-Raum bedrängt worden, sagte er nach dem Schlusspfiff. Durch diese Niederlage ist das Saisonziel der Edelweißen, Platz sechs in der Verbandsliga zu erreichen, in nahezu unerreichbare Ferne gerückt.


Quelle: MZ