SV Edelweiß Arnstedt e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Verbandsliga, 15.ST (2015/2016)

SV Merseburg 99   SV Edelweiß Arnstedt
SV Merseburg 99 2 : 0 SV Edelweiß Arnstedt
(2 : 0)
1.Mannschaft   ::   Verbandsliga   ::   15.ST   ::   05.12.2015 (13:00 Uhr)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Rick Eilfeld, Enrico Mania, Lucas Einenkel

Zuschauer

49

Torfolge

1:0 (15.min) - SV Merseburg 99
2:0 (43.min) - SV Merseburg 99

SV Merseburg 99 siegt gegen Edelweiß Arnstedt

Der ansonsten eher ruhige Steffen Pinzler ging richtig aus sich heraus. „Das war stark. Das war super“, rief der Torhüter des SV Merseburg 99 in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit durchs Merseburger Stadtstadion. Er machte es derart lautstark, dass selbst einige Spieler des Gegners, Edelweiß Arnstedt, kurz staunten. Denn Pinzlers „super“ klang dabei eher nach „süper“ - nach französischem Akzent.Erstes Pflichtspiel für die 99erDer SV 99 gewann das Spiel 2:0. Und ob gewollt oder nicht: Der gespielte Akzent des Torhüters erklärte, warum. Es war der Tag der Franzosen. Und Pinzlers Lob an den 23-jährigen Abwehrspieler Marc Gnanko, der noch kaum Deutsch spricht, war nur ein Beispiel dafür. Der Franzose hatte zuvor eine brenzlige Situation im eigenen Strafraum gut gelöst. Am eigenen Fünfer hatte er dem Gegner den Ball abgenommen, ohne Foul, technisch fein. Pinzler musste da nicht eingreifen. Nach dem Abpfiff durfte also auch Gnanko zum ersten Mal für die 99er jubeln. Es war das erste Punktspiel des aus Paris stammenden Linksverteidigers. „Marc hatte heute zu Beginn einen Fehlpass gespielt, zeigte dann aber seine Qualitäten. Er ist schnell, geht aggressiv in die Zweikämpfe. Er hat im Vergleich zum Training sogar noch mit angezogener Handbremse gespielt“, sagte Trainer Marko Zenau.Doch neben Gnanko, der in der Viererkette alles in allem gut agierte, hatte auch der zweite Franzose im Team einen guten Tag. Ouzmane Diakho setzte vorn die Akzente und erzielte beide Tore.Im Stile eines SpitzenteamsDer 23-Jährige war in der 14. Minute nach einem von Martin Fiebiger getretenen Freistoß zur Stelle und traf zur Führung. Eine knappe halbe Stunde später dann eine französische Kooperation. Gnanko dribbelte mit Tempo über die Mitte und leitete einen Angriff ein, den einige Stationen später wiederum Diakho erfolgreich abschloss. Ein paar Prozent des Tores gehörten also auch dem Linksfuß. Gnanko bekam im zweiten Durchgang allerdings in der Defensive etwas mehr Beschäftigung. Arnstedt verlagerte Angriffe auf seinen Flügel.Die 99er standen aber insgesamt stabil, verwalteten das Ergebnis im Stile eines Spitzenteams. Was doch aufs Tor kam, das entschärfte Pinzler, der Marc Gnanko auf seine Art willkommen hieß.


Quelle: MZ