SV Edelweiß Arnstedt e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Verbandsliga, 20.ST (2016/2017)

SV Edelweiß Arnstedt   Romonta Amsdorf
SV Edelweiß Arnstedt 0 : 5 Romonta Amsdorf
(0 : 3)
1.Mannschaft   ::   Verbandsliga   ::   20.ST   ::   02.04.2017 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Julian Baum, Enrico Mania

Zuschauer

210

Torfolge

0:1 (16.min) - Romonta Amsdorf
0:2 (28.min) - Romonta Amsdorf
0:3 (37.min) - Romonta Amsdorf
0:4 (74.min) - Romonta Amsdorf
0:5 (85.min) - Romonta Amsdorf

Deutlicher Sieg gegen Edelweiß Arnstedt

Amsdorf/Arnstedt -

Arnstedts Co-Trainer Christian Meise nahm sich in der Halbzeitpause einen Becher Kaffee mit auf die Trainerbank. „Der Nachmittag ist doch sowieso gelaufen. Da kann ich noch in Ruhe austrinken.“ 3:0 führte der 1. FC Romonta Amsdorf nach den ersten 45 Minuten des Verbandsligaderbys in der Edelweiß-Arena. Weitere 45 Minuten später hieß es am Sonntag 5:0 aus Sicht der Gäste.

1. FC Romonta Amsdorf ist Tabellendritter und Edelweiß Arnstedt liegt auf Platz zehn

Und die Arnstedter waren noch gut bedient. „Es ist eine Einstellungssache. Das hat sich aber schon in Burg und Bernburg gezeigt“, so Meise. Mannschaftsleiter Andreas Wendenburg legte den Finger in die Wunde. „Dass wir in Anbetracht unserer personellen Situation spielerisch heute keine Chancen haben werden, war uns von vornherein klar. Aber dann müssen wir wenigstens kämpfen. Nur das machen wir eben auch nicht.“

Nur die Amsdorfer hatten Sonntag Grund zum jubeln.

Nur die Amsdorfer hatten Sonntag Grund zum jubeln.

Foto:

Liedmann

Sogar von einem Klassenunterschied sprachen einige der 210 Zuschauer angesichts der Amsdorfer Ballstafetten insbesondere in der ersten Halbzeit. Sage und schreibe 16 Punkte liegen aktuell zwischen Amsdorf als Tabellendrittem und den auf Rang zehn notierten Edelweißen. So stark war Amsdorf Jahre nicht mehr. Arnstedt so weit hinten platziert ebenfalls. Die Kräfteverhältnisse im Mansfelder Land haben sich verschoben. Das war Sonntag auf dem Platz unübersehbar. Den Torreigen eröffnete Alexander Gründler nach 16 Minuten.

Victor-Ramon Roldan-Arias hatte klasse vorbereitet. Dann tankte sich Pawel Kudyba durch die löchrige Abwehr - 0:2 (28.). In der 37. Minute war noch einmal Gründler an der Reihe. Nach Pass von Fabian Hanetzog hatte Roldan-Arias erneut vorbereitet und Gründler schüttelte Adrian Gebhard ab. Gründlers 22. Saisontreffer. Amsdorfs erste Chance hatte übrigens Piotr Hernacki mit einem Kopfball (5.). Es folgten Gelegenheiten durch Alexander Koch (20.) und kurz vor der Pause noch einmal Gründler (41.). Arnstedt blieb offensiv blass. Lediglich zwei Freistöße von Lucas Sedivy schworen so etwas ähnliches wie Gefahr herauf.

Arnstedts Abwehr patzt in der zweiten Hälfte

Nach der Pause ließen es die Amsdorfer etwas ruhiger angehen, waren nicht mehr so präzise. „Da habe ich eine Viertelstunde gedacht, dass Arnstedt treffen könnte“, so Jürgen Haupt, einst Trainer in Amsdorf. Doch Rick Eilfeld und Norman Aust nahmen entweder nicht genau genug Maß oder scheiterten am Romontas Keeper David Tretropp. Dann zogen die Schützlinge von Recardo Egel das Tempo noch einmal an.

Besonders Roldan-Arias sauste seinen Gegenspielern auf der rechten Seite ein ums andere Mal davon. Seine für Gründler gedachte Eingabe verpasste dieser, weil er wegrutschte. Dafür schnappte sich Gierz den Ball und donnerte ihn mit rechts ins Netz (74.). Fabian Hanetzog schließlich sorgte für den Endstand (85.). Und zeigte, woran das Arnstedter Spiel am Sonntag krankte. Kein Abwehrspieler ging in dieser Szene richtig zur Sache. So hatte Hanetzog am Ende auch gegen Torhüter Anatoli Kavalenka, der viel zu oft allen gelassen wurde, ganz leichtes Spiel. (mz)

 


Quelle: MZ