SV Edelweiß Arnstedt e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Verbandsliga, 11.ST (2010/2011)

Grün-Weiß Piesteritz   SV Edelweiß Arnstedt
Grün-Weiß Piesteritz 0 : 2 SV Edelweiß Arnstedt
(0 : 0)
1.Mannschaft   ::   Verbandsliga   ::   11.ST   ::   30.10.2010 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Sebastian Schmidt, Enrico Mania

Gelbe Karten

Norman Aust, Enrico Mania, Thomas Vollmann

Zuschauer

120

Torfolge

0:1 (47.min) - Sebastian Schmidt
0:2 (63.min) - Enrico Mania

Edelweiße stürmen Piesteritzer Festung am Elbeufer

Zufriedene Gesichter

Rundum zufriedene Gesichter bei allen Edelweißen, hatte man doch dem Tabellenzweiten völlig überraschend, aber hochverdient die erste Niederlage der laufenden Saison

im Piesteritzer Sportpark beigebracht. Schon die ersten Angriffe sorgten für Alarm im Strafraum der Heimelf. Horlbog überlief mit tollem Solo die Abwehr der Grün-Weißen, Pass auf Streit und dessen Schuss klatschte an den Pfosten. Der Nachschuss von Mania wurde zur Ecke abgeblockt (11.). Es dauerte bis zur 23. Minute, ehe sich die Gastgeber erstmals ernsthaft zu Wort meldeten. Eine zu kurze Kopfballabwehr von Großmann nahm Freihube aus 25 Metern direkt und sein fulminanter Schuss sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld. Die Partie bleib weiter tempo- und abwechslungsreich mit leichten Chancenvorteilen für die Edelweißen. Nach Balleroberung im Mittelfeld legte Schmidt für Mania auf, aber Lindemann pflückte dem Arnstedter den Ball vom Fuß (36.). Die Gastgeber waren vor allem mit Distanzschüssen gefährlich. Erneut versuchte sich Freihube, aber Kurth war auf dem Posten (39.).

Mit einem Paukenschlag begann die zweite Spielhälfte. Mania erkämpfte sich in der Piesteritzer Hälfte das Streitobjekt, passte blitzschnell auf Schmidt und dieser beförderte das Leder zur Führung in die Maschen. Die Gastgeber antworteten mit wütenden Angriffen. Für die Edelweißen boten sich jetzt Möglichkeiten zum kontern. Blieb Streit noch zweimal in der Deckung hängen, machten es Großmann und Mania in der 63. Minute besser. Großmann setzte sich glänzend über die linke Seite durch und Mania netzte eiskalt ein (65.). Nun mussten die Gastgeber noch offensiver agieren. Von Routinier Vollmann glänzend eingesetzt, bot sich dem unermüdlichen Mania die Möglichkeit zur Entscheidung. Körnig konnte noch im letzten Moment klären (66.). Weitere Möglichkeiten von Schmidt und Streit blieben ebenfalls ungenutzt. Aufregung dann in der Nachspielzeit. Nach Zweikampf zwischen Heißler und Müller hätte der Unparteiische auf Strafstoß entscheiden können. "Kampf, Einsatz, Disziplin gepaart mit spielerischer Klasse. Die Mannschaft hat sich heute als Einheit präsentiert. Eine tolle Leistung des gesamten Kollektivs", sagte ein zufriedener Trainer Mark Jonekeit.


Quelle: Mitteldeutsche Zeitung